Immobilienbewertung oder Grundstücksbewertung?

Seit dem 27. Mai 2010 ist die Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermittlungsverordnung – ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 25, ausgegeben zu Bonn am 27. Mai 2010) in kraft.
Da ein Gebäude mit dem Grund und Boden fest verbunden ist, ist es nicht mobil – im herkömmlichen Sinne. Nach meinem Verständnis kann man somit das eine nicht ohne das andere bewerten und damit beide Begriffe verwenden.
Man unterscheidet Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Eigentumswohnungen. Es gibt dann noch die Spezialimmobilien, wie etwa Hotels, Gewerbebetriebe, Konversionsflächen, und natürlich auch die Flächen des landwirtschaftlichen Grundbesitzes.
Da die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure mit der vermessungstechnischen Behandlung von Grund und Boden beschäftigt sind, liegt es nahe, dass sie sich auch mit der Wertermittlung auseinandersetzen. Im Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (www.bdvi.de) ist auch eine ständige Arbeitsgruppe „Kommission Wertermittlung“ verankert, wo ein länderübergreifender Erfahrungsaustausch stattfindet.